Videotagebuch (6): Auf zum Meer!

Endlich! Den ersten Aufnahmeversuch hat ein diletantischer Kleingangster verhindert, der mir dann bis ins Taxi folgen wollte
Endlich! Den ersten Aufnahmeversuch hat ein dilettantischer Kleingangster verhindert, der mir dann bis ins Taxi folgen wollte; Brazzaville, 31.03.

Das Gepäck ist bereits abgegeben für die „Chemin de fer Congo-Océan“ nach Pointe Noire. Die alte Kolonialstrecke ist einer der wenigen Eisenbahnlinien überhaupt, die es in den beiden Kongos noch gibt – und mit 510 Kilometern übrigens doch etwas länger als von mir angekündigt.

Adieu Kinshasa!

So viel Farbe habe ich nun auch wieder nicht bekommen. Das sind die bescheidenen Lichtverhaeltnisse
So viel Farbe habe ich nun auch wieder nicht bekommen. Das sind die bescheidenen Lichtverhaeltnisse; Kinshasa; 26.03.

Klar, dass ich meinen Zeitplan nicht ganz einhalten werde. Etwas mehr als eine Woche bleibt mir jetzt in der Republik Kongo. Sind Kinshasa und Brazzaville eigentlich weltweit die einzigen Landeshauptstädte, die nur eine flussbreite voneinander entfernt liegen?

Mit Feldarbeit zum Schulabschluss

Kindearbeit

Eineinhalb Stunden täglich schuftet Adrien Butsianga Butsianga (Mitte) mit seinen Mitschülern im Garten des Internats

Früchte ernten, Fische fangen und Holz hacken: Sie sind noch Kinder – aber müssen täglich eineinhalb Stunden arbeiten. So senkt ein kongolesisches Internat die Schulkosten. Und nimmt Schüler auf, für die Bildung sonst unbezahlbar ist. 

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Koloniales Erbe: Bekehrt sie!

Cathédrale Notre-Dame-de-l'Assomption, Boma, Bas-Congo
Die erste Kathedrale des Landes wurde 1889 errichtet: Notre-Dame-de-l’Assomption, Boma, Bas-Congo

Religion ist ein europäischer Exportschlager: Den ersten König bekehrten die Portugiesen Ende des 15. Jahrhunderts. Heute sind 90 Prozent der Kongolesen Christen. Besuch eines Gottesdienstes neben der ältesten Kathedrale des Landes

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