Auf Seelenfang: Am Anfang war der Markt

Einmal in der Woche findet  der Markt im Zentrum des Städtchens Nsioni statt 9.3.
Einmal in der Woche findet der Markt im Zentrum des Städtchens Nsioni statt

In Marktwirtschaft steckt das Wörtchen Markt. Kein Wunder. So ist auch in Nsioni noch alles Leben auf den Samstag ausgerichtet, wenn die Bauern aus ihren Dörfern in die Stadt pilgern, um ihre Ernte zu verkaufen

Eigentlich ist immer Markt. Manche Stände verkaufen schon unter der Woche Fisch und Erdnüsse. Und die Bauern arbeiten von Montag bis Freitag in den Wäldern mit einem Ziel: ihre Waren am Samstag in der nächsten Stadt zu verkaufen – selbst wenn sie weit entfernt ist. So machen sich schon am Vortag die ersten auf den Weg. Zu Fuß, mit Fahrrädern, Schubkarren oder überladenen Autos schleppen sie ihre Ernte in die Stadt – oft über dutzende Kilometer. Freitag abends kommen die ersten an, campieren in den Gassen rund um den Markt und warten darauf, dass nach und nach die Konkurrenz aufschlägt. Morgens um sechs Uhr sind alle da, Stände werden bestückt, Tücher auf dem Boden ausgebreitet für den Ansturm der Käufer gegen acht Uhr. Dann wird bis zum späten Nachmittag gefeilscht. Danach Rückreise, Sonntag Kirche und ein wenig Ruhe, bevor am Montag wieder alles von vorne beginnt.

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