Boma ist eine Hafenstadt am Kongo-Fluss mit etwa 160 000 Einwohnern. Dort lebt die Familie meines Freundes Michel. Michel selbst wohnt und arbeitet in der Nähe des etwa 80 Kilometer entfernten Städtchens Nsioni, in der Region Kangu. In zweieinhalb Stunden schaukelt ein Gruppentaxi die Mitfahrer über Schotterpisten und Schlaglöcher von Boma nach Nsioni.
Autor: jonasgerding
Auf Seelenfang
Fotografieren ist Seelen fangen. Das zumindest glauben viele Kongolesen. So wird mit jedem Foto auch ein Teil der Seele abgelichtet. Weiß der Teufel, was man damit alles anfangen kann – und dass auch noch im fernen Europa. Höflich um Bilder bitten kann helfen. Im Vorbeilaufen Fotos zu schießen macht jedenfalls alles nur komplizierter.
Videotagebuch (3): Angekommen!

Ich habe meinen Freund Michel bereits getroffen. Wohnen werde ich die nächsten zwei Wochen allerdings nicht bei ihm, sondern im Gästezimmer eines belgischen Arztes. Bevor ich hier ein paar Entwicklungsprojekte besuche, gönne ich mir jedoch erst einmal Urlaub – für drei Tage bei Michel, seiner Frau und den drei Kindern.
Videotagebuch (2): Bis bald, Kinshasa!

Ich wurde empfangen wie ein Staatsgast. Ohne Kontakte und Journalisten-Akkreditierung kann es jedoch auch heikel werden. Gut, dass das Dokument nun – vierfach kopiert – immer mit dabei ist. Weiterlesen
