Flucht ohne Ankunft

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Die Startseite des Online-Dossiers (Screenshot: zeit.de)

Für das ZEITmagazin erzählen Carolin Emcke und Sebastian Bolesch die Geschichten von Flüchtlingen. Sie porträtieren deren tristes Leben in einem Heim in der Peripherie.

Vier Monate lang haben die Autorin Carlin Emcke und Sebastian Bolesch immer wieder ein Flüchtlingsheim in Eisenhüttenstadt aufgesucht. „Willkommen in Deutschland“ nimmt einen mit in ein Lager im Nirgendwo, dessen Situation selbst der Leiter als „prekär“ bezeichnet. Parallel zu den politischen Ereignissen, die die deutsche Asylpolitik betreffen, erzählen sie die Geschichten der Flüchtlinge. Gewöhnlich mit ergreifenden Worten, aber die strapaziöse Flucht eines Syrers zum Beispiel auch mit einer Bildergalerie und die politischen Fakten zeigen sie in Grafiken. In einem Video singen Kinder ein Weihnachtslied. Klar, das Video hätte es technisch nicht ins Magazin geschafft. Die anderen Elemente grundsätzlich aber schon – wenn auch nicht so umfangreich. Dennoch ist es ein schönes Beispiel dafür, dass lange Geschichten auch online richtig aufgehoben sind. Wie aufwendig das alles war, verrät allerdings auch die Liste der Mitwirkenden: Sie zählt 16 Personen.

Der Journalismus würden die digitale Revolution verschlafen. Ich kann dieses ewige Lamento nicht mehr hören. Weil es nicht stimmt. Es gibt mittlerweile ausgezeichneten innovativ erzählte Geschichten. Wir bräuchten nur mehr davon. Deshalb hier: eine wöchentliche Prise Inspiration. (Der Nachfolger der Samstagslektüre)

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