
Wie ein Lokalsender ein paar Mal am Tag ohne Elektrizität auskommt. Ein Kurzbesuch
Stromausfall. Nichts geht mehr. Schwarz ist der Fernseher, auf dem eben noch die aktuelle Sendung flimmerte, schwarz der Computerbildschirm, auf dem gerade noch die Radiolieder in der Wiedergabeliste warteten.
Ohne die zweite Sendestation, vier Kilometer entfernt, könnte der Sender „Radio Télevision Boma“ jetzt niemanden mehr auf dem Laufenden halten. Aber dort sitzen ja ein paar Techniker, haben einen Generator in petto und kümmern sich darum, dass bereits aufgenommene Sendungen oder Spielfilme weiterhin laufen, bis in einer dreiviertel Stunde wieder Strom fließt.

Live ist jetzt nichts mehr. Aber alles halb so wild, im Fernsehprogramm sind normalerweise eh nur etwa sechs lokale Sendungen am Tag eingeplant. Und so ist den Moderatoren, Nachrichtensprechern, Reportern und Planern eine unfreiwillige Pause vergönnt. So wie zwei, drei Mal am Tag, wenn das Wasserkraftwerk es mal wieder nicht schafft, alle mit Strom zu versorgen.
My German is a little rusty but I think I got most of that. Great.