Boma ist eine Hafenstadt am Kongo-Fluss mit etwa 160 000 Einwohnern. Dort lebt die Familie meines Freundes Michel. Michel selbst wohnt und arbeitet in der Nähe des etwa 80 Kilometer entfernten Städtchens Nsioni, in der Region Kangu. In zweieinhalb Stunden schaukelt ein Gruppentaxi die Mitfahrer über Schotterpisten und Schlaglöcher von Boma nach Nsioni.
Einst war Boma die Hauptstadt des Kongos. Heute ist die mittelgroße Hafenstadt immer noch von wichtig. Denn …
Boma hat einen der bedeutensten Häfen des Landes am Kongo-Fluss („la fleuve“) errichtet, der nur 120 Kilometer weiter ins Meer mündet
Früher wurde in Boma mit Sklaven gehandelt. Heute verkaufen Händler am Hafen alles (!), was in Europa und Asien ausrangiert wurde
Die ausrangierten Autos werden bis zur Erliegen gefahren, ausgeschlachtet und müssen dann schon einmal als Spielplatz für Kinder herhalten
Die teilweise etwas holprige Piste von Boma nach Kangu
Angekommen: Seitenstaße im Zentrum des Städtchens Nsioni
Asphaltiert ist nur die Hauptstraße, die durch die Stadt führt
Etwa 18 000 Menschen leben in Nsioni
Obwohl Nsioni eine Stadt ist, sind 80 Prozent der Menschen von der Landwirtschaft abhängig
Im Gegensatz zum krisengebeutelten Osten des Landes herrscht in der Provinz Bas-Congo Frieden
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